News | 16.02.2021

Aus Überzeugung für den Siegerländer Weg entschieden

„Der Siegerländer Weg" ist das gemeinsame Projekt des 1. FC Kaan-Marienborn und namhafter Unternehmen aus Südwestfalen

1. FC Kaan-Marienborn 2007

Felix Neuhäuser ist vor der Saison vom FC Fortuna Köln zum 1. FC Kaan-Marienborn gewechselt. Während er seine fußballerischen Qualitäten wegen einer schwerwiegenden Verletzung bislang kaum unter Beweis stellen konnte, ist er bei der Maschinenfabrik Herkules in seiner Ausbildung zum Industriemechaniker schon durchgestartet.

Hallo Felix, Du hast im Sommer des Jahres nach deiner fußballerischen Ausbildung bei Victoria Köln und deiner Zeit beim SC Fortuna Köln eine neue Herausforderung gesucht und Dich bewusst für den 1. FC Kaan-Marienborn und den Siegerländer Weg entschieden. Was war deine Motivation dahinter?

Ich wollte in meinem Leben eine Veränderung herbeiführen, ohne dabei sportlich große Abstriche machen zu müssen. Meine Motivation war, dass ich mich neben dem Fußball weiterbilden wollte und mir ein weiteres Standbein aufbauen wollte. Ich habe zwar mein Fachabitur in den Zweigen Sport und Wirtschaft in der Tasche, aber das war für meinen Zukunftsplan noch nicht ausreichend – gerade auch perspektivisch. Beim Siegerländer Weg waren die Zusammenführung von Fußball und Ausbildung waren der entscheidende Punkt für mich. Deshalb ist mir die letztliche Entscheidung dann auch sehr leichtgefallen.

Wie hast Du die ersten Monate im neuen Verein erlebt?

Ich kannte den 1. FC Kaan-Marienborn ja schon ein bisschen vom Schauinsland-Cup und der Zeit in der Regionalliga. Die Mannschaft ist wirklich top und hat mich super aufgenommen. Die Spieler verstehen sich untereinander ganz prima und es herrscht eine gute Stimmung. Trotzdem leidet die Trainingsqualität keineswegs darunter. Besser könnte ich es mir kaum vorstellen.

Jetzt ist der Mannschaftssport natürlich bekanntes Terrain für dich. Anders verhält es sich aber mit dem Betriebsklima in einem großen Unternehmen wie der Maschinenfabrik Herkules. Wie waren hier deine ersten Eindrücke?

Durchweg positiv! Die ersten Wochen waren für mich wirklich sehr interessant: Das Berufsleben von dieser Seite kennenzulernen, ganz neue handwerkliche Kenntnisse zu erlangen und Abläufe der großen Maschinen zu verinnerlichen. Ich hatte von Anfang an, auch durch die netten Kollegen, ein gutes Gefühl. Dieses hat sich nachhaltig bestätigt.

Während du im Rahmen deiner Ausbildung schon die ersten Handkniffe gelernt hast und positive Erfahrungen sammeln konntest, wurdest Du beim Fußball in der Vorbereitung durch einen Mittelfußbruch bitter ausgebremst. Wie hast Du diese Zeit erlebt?

Das war schon echt hart. Ich habe mich im ersten Testspiel nicht mal 15 Minuten nach meiner Einwechslung verletzt. Nach meiner Operation verlief die Heilung in den ersten Wochen auch schleppend. Ich wollte natürlich so schnell wie möglich wieder zurück auf den Platz und es war nicht immer so leicht, den Jungs beim Training und den Spielen zuzusehen. Jetzt bin ich aber auf einem guten Weg und denke, dass ich nach dem Lockdown light wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

Wie hat sich die Mannschaft in deiner Zwangspause geschlagen?

Ich war ja trotz der Verletzung nah am Team dran, habe alle Spiele und viele Trainingseinheiten gesehen. Die Jungs haben das auf und neben dem Platz soweit gut gemacht. Trotzdem bin ich ein selbstbewusster Spieler und der Überzeugung, dass ich der Mannschaft helfen kann, noch erfolgreicher zu sein, wenn ich wieder richtig fit bin.

Apropos richtig fit – Welche ersten Einblicke in den Beruf des Industriemechanikers hast du bereits bekommen? Wie fit bist Du handwerklich schon?

Die Aufgabe eines Industriemechanikers besteht ja darin, die verschiedenen Maschinentypen zusammenzubauen. In der Lehrwerkstatt haben wir gerade die Grundausbildung Metall abgeschlossen. Alle Kollegen sind wirklich hilfsbereit. Das erleichtert uns Auszubildenden das Lernen sehr.

Klingt als hättest Du den Arbeitsalltag bei der Maschinenfabrik Herkules schon schätzen gelernt. Warum war der eingeschlagene Siegerländer Weg für dich persönlich die richtige Entscheidung?

So ist es. Ich schätze die Vielfalt, die mir im Berufsleben täglich begegnet. Dadurch ist die Arbeit sehr angenehm. Ich erlerne gerade ein spannendes Handwerk, das mir auch nach meiner Zeit als Fußballer eine große Stütze sein kann und kann meine sportliche Laufbahn gleichzeitig weiter auf hohem Niveau verfolgen. Ich kann den Siegerländer Weg deshalb aus Überzeugung uneingeschränkt weiterempfehlen.

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